Reflektion: Der Streit
Ein Wort eine Zündschnur,
Ein Satz ein Attackentat auf deine innere Ruhe,
Die Adjektive donnern mit Lichtgeschwindigkeit in Deine Richtung.
Ja Mensch, wie bist Du bloß?
Es ist so wichtig zu beschreiben wie etwas oder jemand ist?
Die Adjektive Deines Dir wohlbekannten Gegenübers durchbrechen Deine Schutzschicht fressen, sich tief wie toxisches Gift in Dich rein, der Blick auf die Objektivität wurde aufgehoben. Schmerz macht sich in Dir breit.
Wehre Dich! Wehre Dich!
Wehre Dich oder gibst Du zerfressen vom Objektivitätsverlust auf?
Gegenwehr mit neutralen Waffen?
Keine Wirkung Deine Wort-Gebilde fliegen wie Pingpong Bälle zurück, nur mit schärferem Schnitt...
Entlade Deine Aggression und Wut, Wut wird zu Zorn, Du spielst einen Schmetterball zurück...
Getroffen, aber nicht am Ende, neues Gesprächsthema, Aufschlag für Deines Gegenübers, dennoch sind und bleiben diese Adjektiven Objektivitätsfernen Wort – Gebilde, wie toxisches Gift gefährlich und auf geätzte Wunden heilen sehr langsam und der Schmerz der Verletzung bleibt lange und tief in Dir, die Tränen der Verzweifelung Rollen, der Ausweg die Tür...
Die Tür in eine Dich beruhigende Welt, Mensch kommt wieder runter von Deiner dunkelgrauen Wolke des Zorns... Ja, Du weigerst Dich dieses Spiel mitzuspielen. Dein Leben eine Rosa Bank unter blauen Abendhimmel. Die Sonne im Rücken, beruhigst Du Dich wieder, doch die Wunden von gerade ebnend bleiben noch lange Frisch.
Diskutieren ohne Provozieren eine Kunst, wenige Menschen beherrschen dieses Kommunikationsmittel...
Wieso sachlich bleiben in einer hektischen Welt, voll Stress und Termine, letzt endlich verkauft Du Dich an andere Menschen, es ist deine Äußere Fassade welche fest steht.
Egoismus als Wurzel, sich nicht selbst Fehler einzugestehen. Suchen der Fehler bei anderen ist einfacher und bequemer, sich selbst zu verändern scheint komplizierter.
Die Wege sind wohl bekannt, dennoch gibt es überhaupt kein Ziel?!
Es werden die Träume sein, welche Du nicht riefst, welche Dir traumatische Vergangenheitswege zeigen. Voran gegangen bei deinen Alpträumen, wie immer eine toxisch erzeuge Wunde!
friedlich, gemeinsam anstatt verlassen, lachend anstatt weinend, aufbauend anstatt zerstörend, Liebe anstatt Hass, Wärme anstatt Kälte, all dies verspricht man sich von einer zwischenmenschenlichen Beziehung...
Doch was passiert....??
Doch was passiert....?
Wir laufen alle verwirrt und demoralisiert durch unser eigenes Leben, immer bereit wieder ein Teilabschnitt unseres Lebens zu meistern...
Wir laufen von Ziel zu Ziel, um an jedem Ziel angekommen wieder die Wahl zu haben, beliebig viele neuer Wege zu wählen, welche alle wieder ein neues Ziel haben.
Ein Kreislauf innerhalb unserer Gesellschaft. Zum stehen bleiben haben wir keine Zeit!
Vorangetrieben von unsichtbaren Mächten, Geld verdienen und ausgeben, es wird der einzelne zum Egoisten erzogen, er lernt Besitztum schätzten und lernt es verteidigen, alleine überleben in einer immer dunkler werdenden Welt!
Von gemeinsam oder gar friedlich keine Spur. Wir alle Leben unser Leben vergessen dennoch stehen zu bleiben und jeden Tag als etwas besonderes abzugewinnen. Löse Dich von der unsichtbaren Macht und sei frei, ehrlich und friedlich im Einklang mit deinen Mitmenschen, Deiner Natur welche Dich umgibt.
Konflikte lassen sich auch ohne Objektivitätsverlust lösen, ohne das Gedonner der Adjektive und dein Drang seinem gegenüber zu verletzten oder ihm gar dem Krieg zu erklären. Die Ziele gemeinsam abzustecken ist nicht möglich, nach meiner Auffassung vom Leben, es gibt natürliche Überschneidungen, oder erzwungene Interessengleichschaltung. Gemeinsam nicht möglich?
Doch ich habe mich getäuscht, es passiert automatisch und natürlich!!!
Formbar wie heißes Eisen, das Feuer der Liebe wird abgeschreckt von verheerender Streitigkeiten, und das betrachten der Schwächen deines Gegenübers hilft schleichend mit.
Niemand ist Perfekt, es gibt nur passend oder zu verschieden!
Die Tränen der Verzweifelung sind verschwunden, die Schmerzen bleiben dennoch bestehen...
Streiten ungesund?
Streiten eine bösere Form des Meinungsaustausches!
Muss eine ehrliche Antwort erst erzwungen werden, durch ein schnell pulsierendes Herz?
Nein...! Nein! Nein!
In diesen Fällen ist mein zu verschwiegen und spricht nicht offen über Probleme!
Probleme wird es immer geben, solange wie Du und Ich leben werden.
Wie überall in der Welt muss man Probleme gemeinsam lösen und nicht alleine bekämpfen.
Der Streit als Kriegsmittel innerhalb unserer Gesellschaft. Politiker, Diplomaten, Soldaten an der Front, als Form einer Meinungsdifferenz zwischen zwei oder mehr Staaten.
Du und Ich werden auch nicht immer einer Meinung sein, aber darf es Kommunikationskrieg?
Gewalt erzeugt Gegengewalt! Gewalt erzeugt eine künstliche erzwungene Akzeptanz bei den Verlieren der Schlacht. Gewalt als letztes Mittel, wenn wir Menschen uns verbal nicht mehr zu wehren wissen.
Probleme zwischen uns beiden zu lösen, bedarf es beider Seiten, als gleichwertige Gesprächspartner und nicht behaftet von Vorurteilen und Unterstellungen, weil sonst geht die Objektivität verloren und die Objektivitätsfernen Adjektive verformen deine äußere Hülle!
Der Prozess der Verteidigung setzt ein, ja jetzt herrscht schon Krieg von Gleichheit keine Spur mehr, die Glaubwürdigkeit und der natürliche Drang nach einer Lösung des Problems verblasst... es herrscht Krieg indem keiner Unrecht haben möchte!
Recht und Unrecht liegt wie immer im Auge des Betrachters, zwei Seiten betonieren sich und die schweren Gefechtspanzer machen sich auf den Weg... das letzte Mittel heißt wieder Gewalt... wofür das alles?
Mehr Gewalt, bedeutet nicht zwangsläufig Recht und die unerlegende Seite hat Unrecht, weil sie zu wenig Waffenpotenzial hatte... schade darum...
Revidieren wir alles und wir beide schauen gemeinsam in den Himmel der Abendsonne...
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