Samstag, 24. Februar 2018
Das Schachbrett (2005)
Das Schachbrett
Die Regeln klar definiert, die Spielzüge jedem geläufig.
Das Regelwerk ist leicht verständlich und durchsichtig strukturiert.
Leider ist das Leben kein Spielfeld mit nur 64 Feldern und 32 Variablen Figuren. Es ist nicht das Gewinnen und Verlieren, was dieses Spiel so einzigartig macht, sondern das Vorhersehen von Zügen seines Gegenübers.
Lerne das Schachbrett verstehen, lausche den absichten deines Gegenübers genau zu. Wieso bewegt er seine Dame nach vorne? Wie kann ich reagieren?
Es setzt ein kurzfristiges Zittern ein, doch die Lösung war schon einen Spielzug vorher mit eingeplant... der Bauer blockt die frontale Angriffslinie. Lachend gebe ich das Spiel an meinen Schatten von Gegenüber ab. Die Bilder tanzen vor seinen Augen, die Schachbretter werden geistig im Gehirn gezogen. Unser Energieverbrauch liegt nun bei Sagenhaften 30 Watt, es war ein Vertrauensbruch der Natur, das wir Menschen soviel Energie verbrauchen dürfen, aber dadurch sind wir erst in der Lage Schach spielen zu können...
Es sind die Züge des Selbsthasses die den Gegner zerstören mögen....
Der Vertrauensbruch zu seinen eigenen Truppen, oh nein Sie werden vor des Königs Augen abgeschlachtet... das Blut seiner Truppen fließt über das Schachbrett, langsam und leise singt der König wimmernd das Lied vom Tod, er wird elegant tanzend an den Rand der 64 Felder gedrückt.... das Spiel ist sadistisch und das Ende so nah... die Rettung verstummt...
Das Leben beschenkt die Reichen und beklaut die Armen, solidarisch nennt ihr diesen Krieg, ich nenne ihn pervers und nicht im Sinne der Demokratie. Wo Eure Köpfe über die Grenzen der Verfassung schielen und Neuwahlen einläuten. Die Grenzen habt ihr Definiert, in einem Regelwerk, das ein normaler Spielteilnehmer nicht begreifen kann, ja es gibt berufe die Licht in das Dunkel bringen, Anwälte braucht das Land... Es das nicht unfair, niemand versteht diese Regeln aber muss dennoch nach ihnen spielen. Oh ja dürften wir nicht Einfluss nehmen in einer Demokratie der Solidarität des Sozialismus, aber schaut hinweg über die Phrasenberge, die Privatisierung schlägt ein wie eine Atombombe, drängen die Menschen an den Abgrund, unseres doch so hohen Lebensstandards... Alles wird teurer, jeder ist sich selbst überlassen, die Arbeitslosenzahlen lachen, den Politikern direkt ins Gesicht, das System ist krank, aber die staatlichen politischen Ärzte schaffen es nicht das System zu kitten, es bröckelt.
Es wird nur noch von Fassaden des Prunk und einem immer gut aufgelegten lächeln zusammengehalten. Die Überwachung der Menschen ist notwendig, um die Gefahr abzuwehren, die sich weigern so weiterzuleben. Wo ist meine Mitbestimmung, als Individuum, nicht als Politiker Fratzengesicht, ab und an kommen mal neue und das Spiel dreht sich vorwärts, rückwärts, in alle Richtungen, man merkt diese Leute da oben, verstehen Ihr eigenes Regelwerk nicht mehr, dann aber gute Nacht liebe Leute in Deutschland....
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