Samstag, 24. Februar 2018
Plötzlicher Kindstod
Plötzlicher Kindstod
Der Raum ist dunkel, der Mond scheint durch die dünnen weißen Vorhänge gleitet durch die Fensterscheibe,
das Licht trifft am Ende seines langen Weges vom Mond, das Kinderbett.
Die Gitterstäbe halten es gefangen, welch ein komischer Anblick von der Decke aus.
Das kleine Baby liegt dort, atmet ganz ruhig und entspannt, das Mondlicht lacht noch fröhlich über diesem kleinen so niedlichen menschlichen Wesen.
Der Himmel ist wolkenlos, nichts was einen Schatten werfen könnte, bis auf das kleine Spielzeug was über der Wicke wacht, als Beschäftigungstherapie.
Zornige Gesichter blicken aus Schatten, flächendeckend über des Babys Gesicht ausgebreitet.
Erzeugt von denn doch so fröhlichen Gesichtern bei Tag.
Der Traum setzt ein, das Plusschlag treibt sich langsam und immer schneller werden in die Höhe.
Die Organe des noch so kleinen Säuglings sind der Situation nicht mehr Herr.
Das Neuronale Nervensystem ist verstört, die Ureigenen Instinkte versagen.
Der Schock stoppt alle Gedankenautobahnen... es ist so spät.... viel zu spät... viel viel zu spät......später als die Eltern erwachen, wir noch immer an der Decke schwebend, erleben wir das ganze Unheil, was letzter Atemzug anrichten kann....
Die Eltern weinen verzweifelt sich in den Armen haltend...
Sie wollen nicht realisieren, jede Hilfe kommt zu spät....es ist viel zu spät.
Die Zeit ist weiter gelaufen, als der letzte Gedanke, an die traute Zweisamkeit.
Die zornigen Mondgesichter des Spielzeugs über dem Kinderkäfig sind nun wieder fröhlich, bis es Nacht wird.
Der Krankenwagen stellt den Hirntod fest, alles zu spät... der Tiefschlag des Schicksaals traf hart....
Der Neuronale Traum vom Ende, wurde Realität...
Alles ist Tod, selbst Seele schützt den Gedanken nicht vor wunden...
Alles blutig rot, doch kein Blut sichtbar, alles wirkt normal, wach doch auf mein kleines Schätzchen, so fing es an, bis es hysterisch in Hilferufen mündete...
Die weinenden Gesichter beider Elternteile, prägen den Weg des Leichensarges auf dem Weg nach draußen in den Krankenwagen....
Niemals ein Wort gesagt, alles so harmonisch und plötzlich ist unser Heiligtum, unser Kind Tod.
Wieso ist es nun angebracht zu fragen, oder lässt man es als unerklärlich lieber bleiben....
Die Neugier der Menschen treibt nach Antworten auf Fragen....
Doch die erkenntnisreiche Antwort kommt für diese Eltern zu spät...
Die Wiege wacht nun leer im Raum...
Dieses Spielzeug mit fröhlichen Jokergesichtern ist diese Nacht harmlos....und einsam bleibt es zurück...
Denn die Wolken verbergen den Vollmond... es ist Nacht.... und es wird nun Zeit schlafen zu tun...
Gute Nacht und freut euch immer auf ein morgen....
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