Mittwoch, 7. Juni 2023

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Donnerstag, 28. Mai 2020

Epigenetik - Sind wir Gene oder Umwelt? | Doku | ARTE



Formt unser Erbgut unsere IdentitĂ€t? Lange Zeit glaubte man, dass die Gene der entscheidende Faktor in der Entwicklung eines Menschen seien. Doch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Epipgenetik haben gezeigt, dass die jeweilige AusprĂ€gung der Gene durch Ă€ußere UmstĂ€nde beeinflusst wird und sogar gezielt gesteuert werden kann.

Wissenschaftler waren lange Zeit der Ansicht: Nur die Erbanlagen entscheiden ĂŒber unsere biologische Entwicklung. Heute bahnt sich ein Umdenken an, denn nicht allein die DNA ist fĂŒr die Entwicklung eines Menschen maßgeblich. Was formt neben den Genen unsere IdentitĂ€t und womöglich sogar unser Erbgut von außen? Nach der EntschlĂŒsselung des Humangenoms widmete sich die Wissenschaft der Epigenetik verstĂ€rkt der Frage, was unsere GenaktivitĂ€t beeinflusst.
In Australien befasst sich die Forschung dazu exemplarisch mit der Genetik der Honigbiene. Warum entscheidet allein die Gabe von GelĂ©e royale darĂŒber, ob sich aus einer Bienenlarve eine Arbeiterin oder eine Königin entwickelt? Warum leidet bei eineiigen Zwillingen einer an einer chronischen Krankheit, wĂ€hrend sich der andere bester Gesundheit erfreut? Epigenetiker können diese Fragen beantworten.
Es gibt einen gewissen Gen-Determinismus, aber eben keinen hundertprozentigen. Den Ergebnissen verschiedener wissenschaftlicher Studien zufolge können Umweltfaktoren wie ErnĂ€hrung, Stress oder Pestizide die Genexpression entscheidend beeinflussen; das heißt, diese Ă€ußeren EinflĂŒsse entscheiden darĂŒber, welche Gene letztendlich im Laufe eines Lebens aktiviert werden.
Die Epigenetik untersucht, ob bestimmte Krankheiten oder Symptome auch an die nĂ€chste Generation weitergegeben werden können. Eine Studie von Anne Ferguson-Smith aus Cambridge beispielsweise widmet sich Kindern, deren MĂŒtter im Winter 1944 eine Zeit schlimmen Hungers ĂŒberstehen mussten, als sie schwanger waren. Die Untersuchungen zur Frage, inwieweit Nahrungsunterversorgung die DNA prĂ€gen kann, haben ergeben, dass die Kinder im Erwachsenenalter verstĂ€rkt an Krankheiten wie Diabetes und Übergewicht litten, dazu an neurologischen Störungen wie AngstzustĂ€nden, Depressionen und Schizophrenie. Die Epigenetik erweitert damit Studien zur Genetik, doch die Forschungen ĂŒber die Auswirkungen der Umwelt auf unsere Gene stehen noch ganz am Anfang.

Dokumentation von Laurence Serfaty (Frankreich 2015, 51 Min)

KAFVKA – Fick die Welt [Official Video]

Sonntag, 3. Mai 2020

Warum gibt es immer noch Hungersnöte? | Mit offenen Karten | ARTE





Wie kommt es, dass im Jahr 2017 noch immer Menschen verhungern? Die Sendung analysiert das verheerende Zusammenspiel von klimatischen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren. Dass Hungersnöte hĂ€ufig auf Kriege zurĂŒckzufĂŒhren sind, zeigten in den letzten Monaten die Nahrungsmittelkrisen in Nigeria, im SĂŒdsudan, im Jemen und in Somalia.


Wie kommt es, dass heutzutage noch immer Menschen verhungern? Die Sendung analysiert das verheerende Zusammenspiel von klimatischen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren. Dass Hungersnöte hĂ€ufig auf Kriege zurĂŒckzufĂŒhren sind, zeigten zahlreiche Nahrungsmittelkrisen in Nigeria, im SĂŒdsudan, im Jemen und in Somalia.

Magazin (Frankreich 2017, 12 Min)


Die Beschleunigung der Welt - Von der Sonnenzeit zur Nanosekunde | Mit o...

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