Samstag, 24. Februar 2018

Die Würgeschlange (2005)

Die Würgeschlange
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Ich sitze da, völlig unbedacht, völlig versunken in meiner Welt des Vertrauens, neben mir erscheint ein Wesen, ein weibliches menschliches Wesen, kein Grund zur Unruhe, diesen Menschen kenne und vertraue Ich schon eine ganze Zeit...
Diese Frau neben mir ist immer lieb und nett gewesen, doch die Welt der inneren Unruhe beschwört ein Chaos herauf... Es war dieses Wort was uns verließ, die Liebe das magische Band des Vertrauens schien erloschen, ja das war es dann wohl mit der perfekten Welt, aber halt mein Lieber oder meine Liebe, es bedarf doch immer noch eine Freundschaft!
Diesen Intensiven Kontakt in Hass versinken zu lassen, dazu ist doch nichts in der Welt in der Lage, oder?
Nun ja, wieso nicht Freunde sein, doch das weibliche Wesen, mutierte langsam und schleichend aber ganz bestimmt und sicher zu einer Würgeschlange, die Befehle und Kommandos spuckten mir mit feuchter Stimme ins Gesicht, die Schlange wurde immer Weltfremder für mich, ich kämpfte um dieses weibliche Wesen zu erhalten, doch meine Kraft reicht nicht aus, gepeinigt von einer Würgeschlange, die Bestrafungen für kein Unrecht, alles meins, alles meins, bleib du doch lieber als weinendes etwas im Hausflur stehen!
Schmerz! Schmerz! Nichts als Schmerz... diese Würgeschlange war keine passive Tötungsmaschine, nein diese Schlange hatte nicht lähmende Giftzähne... die Welt wurde schwarz, aufgefressen in die Natur fliehend... erschießt mich doch... erschießt mich doch!... die Skala meiner Enttäuschung sprengt sämtliche Maßstäbe, aus meiner gewohnten Umgebung des Vertrauens wurde abgrundtiefer zynischer Hass... nun sollte man meinen Hass ist nur existent, wenn beide Seiten das gleiche machen... ein Quälen, Verletzten, Schmerzen erzeugen.. doch halt, mich hat Sie nicht gefragt... meine blaue Hoffnung von der schwarzen Welt gekillt.. Ja mein Gleichgewicht ist gestört, ich taumle umher und schon bald falle ich erneut um...
Ich bin schon zu oft gestürzt, zu oft hingefallen, viel zu oft verletzt worden, Eltern besitze ich nicht, das Vertrauen von damals erlosch schon in jungen Kindesalter... Nun sind Sie fort aus meiner kleinen Welt... zu oft enttäuscht... warum sich darauf verlassen oder vertrauen, wenn man am Ende wieder weint, weil die Enttäuschung Dein Gehirn überschwemmt, kein Ventil, alles bleibt drin, die Zeit heilt alte Wunden, so mag es stimmen, doch ein Treffer auf alte Wunden erhöht den Schmerz antiproportional, ein lauter schmerzerfüllter Schrei, niemand da der ihn hört? Nein niemand da, weil niemand weiß wie ich mich fühle, isoliert von der Außenwelt, schaue ich nur hinein in die Welt, nein ich bin kein Teil dieser Welt... sehr Abstrakt diese Sichtweise, ich gebe es zu, natürlich bin ich teil dieser Welt, vielleicht ein bisschen verstört, durch all diese Erfahrungen aus meiner Vergangenheit, helfend laufe ich durch das leben, ich wünsche niemand Schmerzen oder einen Erfahrungsschatz wo es nur Negatives gibt, weil das Negative das Positive mit schwarz übermalt hat... ich lausche nach Hilfe suchenden Menschen und erhebe meine Stimme um etwas zu verbessern oder zu verändern... Was für ein Wunschdenken ich jetzt gerade betreibe... schnappe die Route und zeig mir die Wahrheit....
Diese Würgeschlange hat mich fast untergekriegt, aber nur fast, mein eigenes Schutzsystem hatte einen Fehler, die Fragen, die Fragen, die ganzen Fragen, über all meine Negativ erlebten Ereignisse, Sie lassen einen weinen, depressiv werden... mein Schutzschild war schon halb durchdrungen... und plötzlich eine helfende Hand, eine helfende Hand, die Sichtweise wurde verändert, die Wellen der Grausamkeit kamen aus meinen Augen, Sie konnten eine boshafte Wirkung entfalten in dieser Vertrauten Zweisamkeit, ja ich fühle mich wohl in dieser bekannten Umgebung des Vertrauens, ja diese Welt des Vertrauens ist so mächtig Sie ersetzt alles was mir fehlt im Bezug auf anderen Menschen, eine Familie, mag etwas hoch gegriffen klingen, aber Hass gegenüber meinen Erzeugern besitze ich schon seit über 10 Jahren, das spricht Bände... völlig isoliert lebte ich dahin, meinen Eltern war ich egal, der Alkohol war das Topthema... Gepeinigt, rumgeschubst, als Sündenbock für die Entstehung der Familie.. lauter Nettigkeiten über die ich heute lachend reflektieren kann... Es scheint wohl war die Zeichen der Zeit, verheißen Verarbeitung und überstehen von Lebenskrisen...
Und fragt nun noch einer Warum ich es so schwer habe jemanden zu vertrauen ? Ich denke ja, aber das macht nichts, für mich ist die Antwort ganz klar... Aber dieses Trauma wird irgendwann zu einem wunderschönen Traum umfunktioniert, in der die Erde wieder vorwärts dreht der Himmel lachend blau über mich wacht... die Dunkelheit dieser Würgeschlange verschwunden ist... irgendwann ist es soweit, ich bin wieder frei und die Würgeschlange kann das Licht nicht mehr für sich benutzten...
Aspekte wieder zu vertrauen in dieser Welt.... sind die Zeichen der Zeit, das positive im Leben sehen... auch wenn es unmöglich scheint, ich stehe von meiner auf den Boden getaumelten liegenden Position wieder auf, aber diesmal steht man bombenfest, kein Taumeln, keine Fragen an die Vergangenheit, keine Fragen, keine Zusammenhänge machend!
Ja ich hatte wieder Kraft... soviel Kraft.... und ich kann noch hunderte Male hinfallen ich werde immer wieder aufstehen, mich kriegt man nicht mehr kaputt auch nicht auf den Boden zerstört, ich werde mich wehren... immer wieder wehren und aufstehen....
Danke, Du meine aller beste Freundin, ich fühle mich, wie seit langen nicht mehr, so frei, endlich ist auch der letzte Brocken der inneren Unruhe verdauert, jetzt aber wirklich nicht nur zum Schein der Glücklichkeit! Zu Dir spricht die innere Ruhe meiner Person... oh man wie dankbar ich Dir schon wieder bin...
Verdammt ich weiß nicht wieso, aber Ich fühle mich zu Dir hingezogen... Wenn es einen Menschen gibt mit dem ich zusammen spaß haben will, dann kann es nur Dich geben... Ich weiß, ich trage nur winzig einen kleinen Funken Hoffnung in mir, den aber niemand erlöschen kann, bis der Tot ihn langsam ausklimmen lässt, aber bis dahin bleibt mir noch eine Ewigkeit Spaß zu haben und der Funke leuchtet weiter... Ja Du helfende Hand, Dir widme ich diesen verwirrenden, zusammenhanglosen Text...

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