Die Entschuldigung
Das Leid der Fehler scheint unendlich.
Die Entschuldigung ersucht die Vergebung.
Jede Aktion folgt eine Reaktion, sonst neutralisiert sich die Aktion und wird zu einem Fratzengesicht.
Die Entschuldigung folgt prompt, die Tränen des Schmerzes werden herunterschluckt... Die Fehler die Ich, Mensch mache sind nur menschlich, was für eine Verallgemeinerung, zerreden wir die Entschuldigung zu Phrasenbrei, welche man schon halb flüssig trinken kann.
Yam Yam, aber so meinte ich das überhaupt nicht, die Tränen können nicht weiter heruntergeschluckt werden, zum Vorschein kommt mein ängstliches, alles und jedem Misstrauen.
Die Gefühlswelt von mir scheint isoliert, mein Fehlverhalten schreit nach mehr als nur einer Entschuldigung. Meine Aktion hat zu erfolgen, doch die Angst vor der Reaktion treibt einen Stoppkeil unter meine rollbereiten Räder.
Die Angst als ein sehr häufiges übel, bei der Analyse meines Fehlverhaltens. Die Ängste werden nicht umsonst, als Zwänge gedeutet.
Die Zwänge regieren häufig lachend über Dich und mich, uns Menschen.
Diese Zwänge können sehr vielfältig sein, von Höhenangst bis hin zu Schüchternheit, die Verschlossenheit bewirkt, dass die Gefühle immer in Dir bleiben und schon längst hat meine Verschlossenheit, vielleicht auch Deine Verschlossenheit eine Isolationshaft gestartet.
Der Gedanken gefesselt an deine Ängste.
Das je grausamer das Fehlverhalten, je grausamer der Schmerz über die Erkenntnis der einleuchtenden Wahrheit.
Gilt es nicht darum eine Lösung zu finden, doch die Grausamkeit nimmt niemals ein Ende ein perverses Spielfeld, die einen werden geknechtet, natürlich oft steht außer Frage das Fehler vorhanden waren, die das Spielfeld eröffneten, die Entschuldigung eine tiefste Form der emotionalen Kommunikation. Selbst hier liegt alles wieder am Betrachter, wir drehen die logische Gedankenkette.
Die tiefste Form ist für den sich Entschuldigen ist es sicherlich über seinen Schatten zu springen und die Fehler offen einzugestehen. Aber nicht für sich einzugestehen, die erhöhte Schwierigkeit ist vielmehr sie dem anderen die Erkenntnis erklärbar zu machen. Wo die Probleme lagen, wie man in Zukunft besser handelt.
Ich gebe die Hand nicht mehr, alle sind schon weg...
Die Entschuldigung verweilt, im Raum zugehört, überhört, zugestimmt, abgelehnt...
Nun mag der eine denken Mensch, so einfach macht er sich es mit dem Entschuldigen. Nein sicherlich, man kann nicht alles entschuldigen, aber man schreibt nicht umsonst, die Zeit heilt alle wunden.
Die Entschuldigung erbittet um Vergebung, wäre dem Menschen der sich entschuldigt dieses Mittel egal, wäre die Person folgerichtig nicht wichtig genug um überhaupt, also hat der Mensch mit dem Fehler nicht versucht aus offenkundigen Fehlern zu lernen.
Sind irgendwo noch Gefühle in den beteiligten Menschen, somit besteht Hoffnung auf Vergebung, doch wann, kann schnell zum irgendwann werden.
Die Zeichen der Zeit, heilen werden alle wunden.
Der glaube an Besserung möge zwischen den Zeilen deutlich geworden sein, das Eingeständnis einleuchtend genug, die Fehler richtig erkannt und schon bald verbannt, doch die Gefühle sind zertrümmert.
Kann sie niemand mehr kitten?
Zertrümmerte Gefühle tun weh.
Auf dem Boden des zusammengestürzte Kartenhaus der Hoffnung liegen die Scherben von diesem Gläsernen Kartenspiel.
Das Glück verloren, schlechte Karten gehabt, belogen betrogen, das Herz weint auf der anderen Seite der Entschuldigung, wie soll man nur Vergeben, wieso, wieso nur, damit mein Vertrauen erneut zertrümmert werden kann, damit alles wieder wehtut, wie jetzt gerade!
Diese Gedankenspiele mögen gegenwärtig sein für denn um Vergebung gebetenen.
Die Nacht tobt, der Sturm zieht vor den blauen Himmel.
Der Deckmantel der Nacht, war künstlich, die Angst verfärbt den wolkenblauen Himmel pechschwarz. Die Verwirrung über die Fehler setzt ein.
Der Fehler ist leider unabänderbar passiert.
Wieso das alles?
Wo lag der Schwachpunkt in dem Handeln?
Wo liegt der weg für die Zukünftige Besserung?
Wer diese Antworten vermeint gefunden zu haben, darf sich entschuldigen, damit es kein Phrasenbrei werden kann.
Vergesse die Verteidigung, der Punkt der Verteidigung liegt im Erdgeschoss das Präsidium der Richter im 23 Stock.
Die Macht zu entscheiden, liegt nicht in Deiner Hand. Die Fackel der Aufmerksamkeit erleuchtet kurzzeitig mit der Entschuldigung irgendwann geht das Licht wieder aus.
Aus den Augen aus dem Sinn.
Verzeihen ist sicherlich nicht sehr einfach.
Ich denke jeder von euch musste sich schon mit Fehlern seiner Mitmenschen auseinandersetzten.
Wie hoch die Barriere der Mauer ist, wird bestimmt von dem individuellen Fehler und das daraus resultierende empfundene Ausmaß des Schmerzes.
Das Gegenüber fragt sich fragen!
Die fragenden Löcher durchschneiden selbst die Relativität.
Gesucht wird nicht die einseitige Lösung sondern der beiderseitige Kompromiss.
Die Probleme haben meist eine tiefere Ursache in der Vergangenheit, deshalb gibt es ja auch so viele Menschen mit unterschiedlichsten Charaktereigenschaften, wenn man so will und sich Traut einen Charakter zu gruppieren. Ich vielmehr denke jeder Mensch ist einzigartig und niemals wert aufgegeben oder im Stich gelassen zu werden.
Hätte ich einen schlimmsten „Feind“, würde er es auch nur solange bleiben, bis er sich nicht bei mir entschuldigt hat.
Da ich keine Feinde kenne, es gibt die hinterhältigen, die sympathischen, die unsympathischen, es gibt die mit Meinungskonflikten, es gibt die welche Probleme machen, aber niemals sind diese Menschen meine Feinde, ein gegenseitiges lernen von einander würde dieser heutigen Gesellschaft wirklich einmal gut tun.
Verzeihen wir die Fehler?
Oder....
Bomben wir die Fehler einfach weg?
Die Überwindung der inneren Ängste hätte so einige Kriege verhindern und viele Menschenleben retten können.
In der normalen Zwischenmenschlichen Ebene gibt es gibt es diese Ängste, sowie auch in der Politischen Welt.
Verzeihen ein Schritt in die Richtung Hoffnung... doch wer wagt der kann auch verlieren... das Risiko liegt in der Gefühlswelt des Gegenübers der Entschuldigung. Es gilt abzuwägen ob es sich lohnt das Risiko einzugehen oder mittels Nichtbeachtung den Kontakt zu verlieren...
Niemand erwartet wunder!
Dieser Mensch der Dich enttäuschen konnte, er musste erstmal Dein Vertrauen erlangen, damit Du enttäuscht werden konntest.
Wie viel böses steckt in so einem Menschen, wäre eine Frage für den Nebenkriegsschauplatz der Entscheidungsfindung.
Das Leben der harten Fehler geht niemals spurlos an einem vorbei.
Die Quintessenz legt eine Fährte der es gilt zu folgen...
Wer die Fährte sucht der findet für sich selbst immer die Spur zur alles Auflösenden Antwort.
Viel Spaß bei der Suche.
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