Samstag, 24. Februar 2018
Die Flucht (2005)
Ich laufe umher, suche kein Ziel, folge keinerlei Regeln.
Ich bestimme freimütig meinen Weg.
Der Gedanke schreit gnadenlos Feuerwehr.
Wo brennt es bitte sehr?
Ich laufe weiter umher, Menschen rauschen an mir vorbei.
Menschen wie Du und Ich.
Emotionsgeladen bis in alle Spektralfarben.
Die Polizei begleitet meinen sanftmütigen Schritt.
Die Strasse ist lang und ich die morgendliche Dämmerung liegt noch fast düster über der Stadt.
Ich laufe immer weiter, eine ganze Weile schon begleitet von der Exekutiven Staatsgewalt.
Ich lass mich nicht beunruhigen ich habe nichts getan...
Die Zeit bleibt niemals stehen.
Aus Sekunden, werden Minuten, ich laufe nun schon geschlagene 2 min und 34 Sekunden neben Ihnen her.
Mein Herz schlägt langsam schneller.
Woher komme ich?
Was ist passiert in der Vergangenheit?
Fragen durchbohren meinen geistigen Verstand.
Ich weiß es nicht, Blackout.
Was für Drogen sind im Spiel?
Meine Schritte werden unbewusst schneller.
Mein Mp3-Player gibt einen Neuen Takt vor.
Mein lachendes Gesicht gerät sichtbar in Panik.
Dieser Takt heißt Angst, ich renne plötzlich los auf und davon....
Die Blauen leuchten kommen näher.
Ich renne schnell die linke Seitengase, renne weiter...
Es erschallt durch den finsteren ein Ruf „Stehen bleiben, oder ich schieße“.
Ich laufe umher, suche kein Ziel, folge keinerlei Regeln.
Ich laufe weiter umher.
Der Weg am Ende der Seitengase, treibt mich in einen Park.
Der Plusschlag erreicht schleichend seinen Höhepunkt.
Die Erschöpfung meines Körpers kann ich spürbar fühlen.
Ich laufe weiter umher wie auf Drogen.
Meine Droge heißt in diesem Augenblick Adrenalin.
Ich spüre nichts mehr renne weiter.
Der verachtende Schrei ertönt erneut Ruf „Letzte Warnung. Stehen bleiben, oder ich schieße“.
Ich hüpfe links des Weges einen kleinen Abhang, zu einem Bachfluss hinunter.
Ich renne und weiß nicht ob er mir folgen kann.
Die Jagt geht weiter...
Ich laufe umher, suche kein Ziel, folge keinerlei Regeln.
Ich gelange nach Minuten langen Lauf Querfeldein....endlich...
zu einem Ausgang der aus dem Park führt.
Ich weiß nicht ob er noch hinter mir ist, ich wage es nicht mich umzudrehen.
Ich renne weiter und weiter... laufen tu ich schon lange nicht mehr, angetrieben von meiner Angst renne ich weiter und weiter...
Ich bin so im Rausch, ich nehme sogar in Kauf, wenn ich erschossen werde....
Wo bleibt die Erkenntnis, vor der Angst kann man sein ganzes Leben fliehen, bis die Angst dich irgendwann wieder einholt.
Alle Ängste zusammen stürzen dich und mich zu Tode, von Hochhäusern.
Ich höre einen Schuss auf der Waffe hallen....
Vorbei... geschossen....
ich renne weiter, Wege über Wege offenbaren sich mir, welchen soll ich nur nehmen, um zu entkommen?
Die Frage zu beantworten verbleibt keine Zeit.
Ich renne um mein Leben und haste mich weiter über die Zeit.
Ich laufe umher, suche kein Ziel, folge keinerlei Regeln.
Ich bin die Ängstlichkeit und Schüchternheit in Person.
Es macht mir immer wieder Angst.
Es vermehrt sich, dies alles macht mir Angst.
Die Angst steigert sich, bis Sie Deinen Verstand auf einen langen dunklen Trauerweg begleitet.
Es wird Zeit.
Die Gedanken zu versammeln.
Sich zu der Angst zu stellen.
Dich mögen die sturmartigen Gegenwinde hoffentlich nicht aufzuhalten.
Peng.
Ein Schuss.
20 Sekunden Traum, im Rausche meines Lebens vorbei.
Der Aufschlag wird hart sein, von einem so hohen Ort.....
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