Kummer
Der Schmerz trommelt auf meinen Gefühlsnerven herum.
Ich schreie innerlich, fühle wie der Schmerz mich von Innen her aufrisst.
Die Fragen verdunkeln den Tag.
Die Antworten sind hart aber unveränderlich.
Ich habe Angst.
Die Gefühle spielen verrückt, alles ist dunkel und negativ.
Ich Irre umher auf der Suche nach der Antwort.
Habe ich die Frage überhaupt richtig verstanden?
Der Schmerz verzehrt mein Gesicht.
Das gefühlte Elend spricht aus meinem Gesicht.
Das Sägewerk schleift schon die Messer.
Der Verstand, will nicht verstehen, die Tatsache tut so weh.
Der Kummer thront ganz oben, über allen anderen Gefühlen...
Ich sehne mich nach dem Tag.
Nach der Sonne, nach der unermesslichen Wärme.
Die kleinen Schmetterlinge fliegen durch die Luft.
Die Vögel zwitschern Ihr Lied dazu.
Ich liege auf dieser grünen Wiese.
Links neben mir ein Abhang, welcher in einer Flussschnelle mündet.
Rechts neben mir ein Abhang, welcher auf ein grünes natur verwachsendes Feld führt.
Ich liege hier oben, auf der Wiese eines Deichs.
Ich stehe zwischen allen Fronten.
Sollte ich den Kummer verstehen lernen, um nicht an ihm zu ersticken.
Die Zeiger laufen weiter... immer weiter..
Die Zeichen der Zeit, werden reichen um Deine Wunden irgendwann in den Hintergrund zu rücken.
Das Gaspedal für diesen Prozess der Verarbeitung, wird gesteuert von dem Kummer Toleranz Barometer.
Der Weg wollte es nicht.
Der Weg wollte es nicht, dass dieser Schmerz nicht so herzzerreißend ist.
Die Antwort interessiert mich nicht!
Sie tut höllisch weh, brennt mir Löcher in mein Herz.
Ich will die Schmerzen nicht verstehen, ich will sie nicht akzeptieren.
Ich stehe vor meinem Rätsel, was ist falsch gelaufen?
Wo liegt mein Fehler?
Die Suche beschränkt sich bei mir.
Doch die Fehler sind niemals nur bei einem allein.
Kein Einzelner erträgt die Schuld aller zusammen!
Komm entspanne Dein schmerzverzehrtes Gesicht.
Die Freiheit liegt vor Deiner Tür.
Das Mondlicht wird ersetzt.
Der Weg führt nur noch über mit Sonnenlicht erfüllten Wiesen.
Der Schmerz wurde von der Biologie eingerichtet um aus Fehlern lernen zu können. Der Fehler vermag nicht immer nur bei dem Verletzter zu liegen, das wäre falsch. Irgendetwas lief schief.
Der Schmerz beschützt uns vor immer wiederkehrenden Fehlern.
Der Kummer also Hüter der Finsternis.
Verletzt oder verletzt werden?
Menschen sind nicht von Natur aus Böse.
Wir Menschen lieben die Wärme und die Zweisamkeit.
Es gibt nichts schöneres als Vertrauen.
Feier Meinungsaustausch und die freie Gemeinschaft.
Wer verletzt schon gerne Menschen?
Diese die es tun sind Sadisten oder Egoisten.
Schmerz ist kein Mittel, seine Absicht zu untersteichen.
Wir brauchen keine schmerzerfüllten Gesichter.
Ich mach mir einfach keine Sorgen, die Zeiger bewegen sich weiter...
Die Zeiger der Zeit drehen weiter....
Ich mach mir einfach keine Sorgen...
Am Horizont kann ich schon die Hoffnung hell blau leuchtend sehen...
Siehst es wird auch für mich wieder der Tag mit Wärme erfüllt.
Der Schmerz wird verschwinden....
Die Zeiger der Zeit drehen sich weiter...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen