Es war wieder einmal soweit nach 2001, der nächste Aufmarsch, der unter dem Motto lief „Keinen Meter“.
Die Teilnehmer: - 70 NDP’ler - 2.000 Gegendemonstranten (77 im Verlaufe inhaftiert) - 3.000 Polizisten Einsatzmittel: - Großraumabsperrungen - Personenkontrollen - sehr viele Polizeiautos, als Blockademittel - sehr viele Menschen in Grün, die Staatsgewalt schien an diesem Samstag wirklich überall in der Stadt zu sein. - Deeskalationsteams - Tränengas, traurigerweise - Obst-, Gemüse-, Flaschen- und Steinwürfen - viel Gewalt
Es sollte mal wieder nicht sein, wieso diese Demo überhaupt genehmigt worden ist, ist eine ganz andere Frage....
Die Demo begann schon von Anfang an gezwungen, die Polizeifronten schon vor 10 Uhr längst errichtet. Die Personenkontrollen waren allgegenwärtig auf dem weg in die Innenstadt, die Innenstadt wurde hermetisch von außen abgeriegelt. Der Polizeistaat demonstriert nicht immer mit stolz dreinblickenden Gesichtern die Gegenwehr mit 3.000 Mann, formiert und koordiniert. Die Gegenspieler sind 2.000 Demonstranten die friedlich die Route der Nazis stoppen wollen. Doch die Polizei setzt auf Kesselbildung und Isolation. Der Pferdemarkt wurde kurzerhand gesperrt, der Innenstadtverkehr kam für mehrere Stunden völlig zum erliegen.
Die Armen die an diesem Samstag ihre Hochzeit feiern wollten, wurden am Pferdemarkt vor ein unlösbares Grünes Problem gestellt. Die Menschen wurden gedrängt, geschuppst und in Ihrer Freiheit vollkommen beschnitten, ob nun Gegendemonstrant oder Otto-normal Bürger. Die Polizeifront beschützte, 70 Nazis vor dem sicherlich nicht glimpflich verlaufenden Aufeinandertreffen 2.000 Gegner. Mehrere Stunden ging auch auf der rechten Seite „Kein Meter“ mehr, die Polizeiblockaden mussten langsam hochgefahren werden.
Die Innenstadt glich einem Kleinen Kriegschauplatz einer Besetzten Stadt, Irak als Vergleich ist weit hergeholt, aber 3.000 Staatliche Bedienstete die Ihren Bürgern das recht auf Freiheit nimmt, die Brutalität mündete mit 77 Inhaftierten Menschen, die keine Nazis unter Deutscher Fahne sehen wollen, gefolgt waren Ihnen mit Sicherheit 2.000 aktive Teilnehmer, wer weiß wie viele Bürger passiv auch dabei waren, mit Sicherheit eine Menge. Das Menschenbild der NPD, der Nazis gehört verboten, mit diesem Menschenbild die komplette Partei, damit basta!
Die Brutalität dieser Polizeifronten war überzogen, die Genehmigung eine teure Sache, 480.000 Euro Gesamtkosten(3.000 Mann * 8 Std. * 20 Euro die Stunde), na wunderbar denkt sich da der Bürger, aus der Geschichte noch immer nichts gelernt, sollen erst die 3.000 Polizisten durch Innlandstruppen ersetzt werden, wie kann man darüber nachdenken, die Streitmächte gegen das eigene Volk einzusetzen. Paradox.
In Oldenburg, wurde selbst das Recht mit Füßen getreten, zwei mündliche Platzverweise, als Überbleibsel meiner Argumentationsketten, wo war der Richter und wo der Henker?
Die Willkür und Auslegung der Rechte, wie die Vertrauensfrage scheinen dieser Tage Bedrohlich über Deutschland, noch mit Soldaten in den Kasernen, doch bald wird’s schwarz in Deutschland, die Soldaten stehen im Rampenlicht wenn die Sonne aufgeht.
Sonnenreich, oh ja wie du scheinst, am Ziel freien Demokratischen Menschlichkeit vorbei.
Die Brigaden der Polizei mit Schutzwällen als Gittern, die Einzel Schicksaale, bleiben wie häufig ausgeblendet, der Gas Angriff der Polizei gegen, friedliche Gegendemonstranten setzt ein Zeichen, das Deeskalationsteam noch eins drauf. Polizeigewalt über alles, die Deutschen Fahnen wehen, darunter das Millimeter Papier der Verfassung.
Die Polizei in Oldenburg und Umgebung Niedersachsen, Nord-Rhein Westfalen hat, diese 70 NDP’ler durch geprügelt. Der Schlossplatz als Schlusskundgebung, danach am Theater vorbei, am Julius Mosenplatz, Lappan, Richtung gehen Heimat. Traurig für die nicht mehr gültige Demokratie, welche Gelenkt wird vom Geld.
Die Bilderstory zeigt 164 Bilder zum Anti – Nazi Aufmarsch in Oldenburg vom 3. September 2005
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